Lebensaufgabe: Warum ist das Warum so wichtig?

 

Von der Bedeutung, das eigene Warum zu kennen – meine Antwort auf die Blogparade von Gordon Schönwälder, Podcast Helden.

 

Was hat mein Warum mit meinem Leben zu tun?

Ganz egal welche Entscheidung Du im Leben triffst – sei es, dass Du abnehmen möchtest, sei es, dass Du einen neuen Job oder Dich selbstständig machen möchtest, dass Du Mutter werden oder Deinen routinierten Tagesablauf vollständig verändern möchtest.

Bevor Du irgendeine Entscheidung erfolgreich umsetzen kannst, ist es notwendig Dein Warum zu kennen.

Ich weiß, manchmal ist es viel leichter, sich sofort an die Aufgabe zu stürzen, Pläne zu schmieden und dann gleich mit der Umsetzung anzufangen – Hauptsache, es geschieht etwas und man nähert sich (vermeintlich) dem heiß ersehnten Ziel!

Aber meistens funktioniert das nicht so. Denn an irgendeinem Punkt stößt Du an ein Hindernis oder Dir geht die anfängliche Begeisterung und der Eifer aus und plötzlich stehst Du da und fragst Dich, was das alles eigentlich soll.

So wirst Du nicht an Dein Ziel kommen. Deine guten Vorsätze werden so wie so viele andere nur eine Idee, eine Vision, bleiben, die letztendlich doch nie umgesetzt werden konnte.

 

Was hat Dein Warum mit Deiner Lebensaufgabe zu tun?

„Die beiden wichtigsten Tage Deines Lebens sind: Der Tag, an dem Du geboren wurdest, und der Tag, an dem Du herausgefunden hast, warum.“ – Mark Twain

Da ist er wieder! Der Sinn des Lebens!

Ich kenne das nur zu gut, wenn Du nicht mehr weißt, wofür Du eigentlich all das machst. Scheinbar von einem Tag auf den anderen ist das Feuer weg, die Freude und die Begeisterung.

Dann liegst Du da und willst gar nicht aufstehen und die Welt erscheint Dir grau, fad und freudlos. Du fragst Dich, wann sich dieses Gefühl eingeschlichen hat und wie Du das bis jetzt übersehen konntest.

Schlimmer noch: Ist das jetzt wirklich Dein Leben? Ist diese triste und graue Stimmung deine Zukunft? Ein Leben ohne Sinn ist nicht nur traurig, sondern regelrecht schmerzhaft und zerstörend.

Wenn Du allerdings herausgefunden hast, was Dein Sinn hier auf Erden, Deine Lebensaufgabe, Deine Passion ist, wirkt das wie ein Aufputschmittel, das Dich antreibt, Deine Aufgabe zu erledigen.

Und plötzlich ärgerst Du Dich, wie viel Zeit du bereits verstreichen hast lassen und wie wenig Zeit Dir noch übrig bleibt.

 

Warum ist meine Lieblingsfrage!

Viele Mütter werden mich jetzt gleich hassen, vor allem wenn ihre Kinder gerade in der Warum-Phase stecken.

Diese Frage kann einen nämlich ziemlich zur Weißglut bringen – nicht nur Mütter, sondern auch wenn man sich selbst ernsthaft mit dieser Frage beschäftigt und Antworten in seinem Leben sucht:

  • Warum fühle ich mich so wie ich mich fühle?
  • Warum bin ich krank? Was will mir mein Körper sagen?
  • Warum reagieren die Menschen so auf mich?
  • Warum ärgert mich das jetzt so?
  • Warum passiert mir das?
  • Warum habe ich nicht früher daran gedacht?
  • Warum denken andere so über mich?
  • Warum denke ich so über mich?
  • Warum bin ich so grantig?
  • Warum gehen mir die anderen so auf die Nerven?
  • Warum fühle ich mich so energielos?
  • Warum habe ich keine Freude mehr an den Dingen, die mir früher Freude bereitet haben oder die meine Freunde mögen?
  • Warum könnte ich aus der Haut fahren?
  • Warum, warum, warum, …

Die Frage „Warum?“ an sich ist ja nicht das Problem – vielmehr ist es, die darauf passende Antwort zu finden.

Es ist aber genau diese Antwort, die Dich Deiner Passion wieder ein Stückchen näher bringt. Das kann manchmal auch ein längerer Prozess sein, bis man einen erhellenden Augenblick hat.

 

Ein paar Tipps: Was kann Dir dabei helfen?

  • Zur Ruhe kommen, zB. spazieren gehen, schwimmen gehen, in die Sauna gehen, in der Hängematte liegen und die Gedanken baumeln lassen.
  • Fernsehen, jawohl, das meine ich ernst 🙂 vielleicht nicht unbedingt der Romantikkanal oder die Daily Soap. Aber Sendungen, wo Du was lernen kannst, Dokumentationen über Persönlichkeiten oder „tiefgründigere“ Filme.
  • Meditieren oder einfach nur im Türkensitz still sitzen und atmen – am besten fängst Du mit 5 bis 10 min. täglich an.
  • Du fragst Menschen in deinem Umfeld, denen Du vertraust und die Dir eine ehrliche und wertschätzende Rückmeldung geben können.
  • Du besprichst das mit einem unabhängigen Dritten, zB Coach, Psychotherapeuten, Counselor.
  • Du liest ein Buch, das Dich gerade anspricht.
  • Du folgst Deiner Intuition und vertraust ihr, dass sie Dich zu Deiner Antwort führt.

 

Warum nicht?!

In meinem letzten Artikel „bucket list“ habe ich schon darüber geschrieben: Du kannst ihn hier lesen.
Mein Warum findest Du auf meiner About-Seite Lerne mich kennen.

 

Jetzt will ich von Dir hören:

  • Kennst Du schon Dein Warum, deinen Sinn? Warum tust Du, was Du gerade tust? Warum verfolgst Du die Ziele, die Du verfolgst?
    Und wenn ja – was hat Dir dabei geholfen, Dein Warum zu erkennen? Schreibe in den Kommentaren, was Dich auf Deinem Weg vorantreibt.
  • Wenn Dir dieser Artikel gefallen hat – like oder teile ihn mit Freunden und Familie!

 

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